Unsere Geschichte – Von der Gründung in der 1. Republik bis zur Neuzeit

Die Organisation der SPÖ Bäuerinnen und Bauern gründet sich am 17. März 1923 als „Vereinigung der Kleinbauern, Weinbautreibenden und Kleinpächter“. Alois Mentasti, zu dieser Zeit Vizebürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde Sooß und Landesbauernkammerrat, übernimmt den Vorsitz. Im Jahr 1926 zählen die SPÖ Bäuerinnen und Bauern bereits 6.157 Mitglieder, die in rund 1.000 Gemeinden und 253 Ortsgruppen aktiv sind. Die Verbandsleitung fördert zu dieser Zeit den Ausbau des Genossenschaftswesens. In den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen entstehen …

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Das erste sozialdemokratische Agrarprogramm 1925

Auf dem Parteitag 1924 in Salzburg wurde die Einsetzung einer „Agrarpolitischen Kommission“ beschlossen, die mit der Ausarbeitung eines sozialdemokratischen Agrarprogramms betraut wurde. Ein knappes Jahr später, am 27. September 1925, berichtete die „Arbeiter-Zeitung“ ausführlich über den vorliegenden Entwurf, der vor allem die Gesellschaftsordnung in der österreichischen Landwirtschaft anprangerte. Mit Blick auf Großbritannien wurde davor gewarnt, dass „in der kapitalistischen Gesellschaft der landwirtschaftliche Großbetrieb den Bauern ebenso niederkonkurrieren werde, wie etwa die Seifenfabrik den Seifensieder niederkonkurriert …

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